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Re: Ohrringe beidseitig beim Mann
geschrieben von Luke am 30.08.2004 um 12:07:58 - als Antwort auf:
Re: Ohrringe beidseitig beim Mann von Alex
Stimmt, im Moment sieht man das häufiger ... wichtig ist aber, dass jene "Gesellschaftsgruppen" insgesamt nicht negativ auffallen, sonst werden Ohrringe zum negativen Stigma.
Vor 20 Jahren waren es ja insb. Musiker und Künstler, die den Ohrring für
Männer gesellschaftsfähig gemacht haben.
Übrigens, meine These: Ohringe bei Männern wären sofort breit akzeptiert,
wenn mit ihnen eine technische Funktion verbunden wäre (so a la "Mobiltelefon im Ohr" o.ä.).
>Im Moment gibt es einige Gesellschaftsgruppen, die die "Pionierarbeit" für beidseitige Ohrlöcher beim Mann machen. Das war vor 15-20 Jahren bei den einseitigen Ohrlöchern auch so. Heute sind einseitige Ohrlöcher bei Männern auch schon in die konservativen Ecken vorgedrungen. Sogar bei Jungen. Vorgestern war ich in Rom und da sind ist mir - im vergleich zu den letzten Jahren - aufgefallen, dass beohrringte Männer plötzlich rasant zunehmen - und das, obwohl Ohrringe bei Männern in südlichen Ländern besonders verpönt waren.
>Aber wie gesagt, beidseitig braucht es sicherlich noch 10 Jahre. Heute tragen eigentlich nur ein paar Männertypen beidseitig Ringe. Du solltest Dich fragen, ob Du dazu passt. Du kannst die Ohrringe ja später auch nur zu Hause tragen (mache ich auch so), oder nur ein Loch schmücken.
>Genauso wenig, wie Dich jemand zwingt, Dir keine Ohrlöcher stechen zu lassen, bist Du auch frei genug, darüber zu bestimmen, wann und zu welchen Anlässen Du Schmuck trägst. Vielleicht sollten wir Männer auch emanzipierter im Wechseln von Ohrringen werden. Das, was am meisten an beohrringten Männern stört, sind modisch unpassende Ringe. Das ist wie bei Klamotten auch. Genauso wie ich nicht nur im Anzug rumlaufe, genauso kann ich es mit Ohrschmuck handhaben.
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