Das aktuelle Ohrlochforum ist nun hier. Unten siehst Du ein Teil vom Archiv von 1999 - 2018.
Re: Das Mädchen mit dem Perlenohrring
geschrieben von stephanie am 29.12.2005 um 21:54:31 - als Antwort auf:
Re: Das Mädchen mit dem Perlenohrring von anita
der film würde mich auch mächtig interessieren! kann niemand von euch die szene online stellen?? oder mir per mail schicken?? wäre wirklich suuuuper!! liebe grüsse stephanie
>Hallo Erika!
>Ich habe den Film leider nicht gesehen, aber ich glaube, ich muss ihn mir jetzt ansehen.!
>Auf eine Frage kann ich Dir aber trotzdem antworten. Da mir meine Eltern, als ich noch ein Teenager war, keine Ohrringe erlaubten, habe ich sie mir selbst gestochen. Das hat allerdings nicht gleich funktioniert.
>Ich hatte damals keine Ahnung und versuchte genau was du beschreibst, nämlich zuerst das Loch zu machen und danach einen Ring einzusetzen. Als ich die Nadel endlich durch hatte und wieder herauszog, blutete es, ich bekam aber den Ring nicht in das Loch (bei dem Versuch blutete es noch mehr).
>Ich gab es damals an dem Tag auf und probierte es einige Tage später mit einer dickeren Nadel nochmals. Es klappte erst beim 4. Versuch: ich nahm jedesmal eine dickere Nadel. Die Nadel mit der es endlich funktionierte, war dann über 5 mm dick(!) und ich nahm sie auch erst nach einer halben Stunde heraus, um das Loch zu dehnen. Ich möchte nicht beschreiben, wie das Badezimmer danach aussah und ich möchte die Methode auch niemandem empfehlen (sie ist blutig und schmerzhaft)!
>Heute weiss ich, dass es mit einem zugespitzten Stecker relativ einfach und ganz unblutig gegangen wäre. Andererseits wollte ich unbedingt ganz bestimmte Ringe tragen und nachdem ich nicht wusste, ob mich meine Eltern zwingen würden, den Schmuck wieder herauszunehmen, hätte ich es vielleicht trotzdem mit den Ringen probiert, um sie wenigstens einen Anbend lang getragen zu haben!
>Ich war mächtig stolz. Meine Eltern liessen mich dann die Ringe weiterhin tragen. Es war übrigens die ersten Tage eine merkwürdige Mischung aus Schmerz und Erregung. Heute sind es ganz normale Ohrlöcher und ich bin froh, dass ich mir damals keine Entzündungen holte. Meine Mutter hat mir dann übrigens erzählt, dass sie und ihre Schwestern ihre Ohrlöcher von meiner Großmutter bekamen, was früher angeblich ganz normal war.
>Grüße, Anita
>>Auf der Suche nach einer Antwort auf meine Fragen bin ich soeben auf dieses Forum gestoßen und wundere mich über so viele Beiträge, doch darunter keiner der sich mit dem Film "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" auseinandersetzt.
>>Hier wird in wunderbarer Nahaufnahme sehr langsam ein Ohrloch gestochen!
>>So weit - so gut. Es sieht unglaublich echt aus! Zuerst wird das Ohr mit einer gegen Ende dicker werdenden Nadel gestochen. Diese Nadel wird gleich wieder herausgezogen und es blutet ziemlich heftig. Danach wird ein Hänger (mit großer Perle daran) eingesetzt.
>>Merkwürdigerweise blutet es nicht mehr, wenn der Ring eingesetzt ist. Das deutet auf einen Fake hin. Andererseits rinnt der Schauspielerin beim Einsetzen des Ringes (nicht beim ersten Stich!) nur aus einem(!) Auge eine Träne herunter. Das deutet auf einen echten Schmerzreflex. Um allerdings Schmuck in ein frisches Ohrloch setzen zu können, ohne ihn direkt mit der Piercingnadel einzufädeln, müsste das Loch doch ziemlich groß gemacht werden, oder? Sollte das für eine Filmszene wirklich so brutal gemacht worden sein?
>>Eure Meinungen würden mich interessieren!
>>Liebe Grüße von Erika
Antworten zu diesem Beitrag: