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Re: Ehevertrag?

geschrieben von Ohrring-Psychologe am 15.05.2006 um 09:08:33 - als Antwort auf: Ehevertrag? von Giorgio
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Hallo Giorgio,

Auch wenn nach meiner Erinnerung dein Thema schon öfters hier im Forum vertreten war und beantwortet wurde, und es hier auch keine psychologische Partnerschaftsberatung werden soll, was auch aus der Ferne nicht möglich wäre, hier einige Gedanken dazu.

Wenn denn deine Idee mit dem Ehevertrag überhaupt ernst gemeint war (erinnert so an die "Sklavenverträge" aus der SM-Abteilung):
Vergiss es, wenn deine Partnerin es nicht auch gut findet. Aber dann bräuchte es kein Papier. Und natürlich würde das auch kein ernstzunehmender Notar unterschreiben. Geschweige denn, dass es inhaltlich privat oder zivilrechtlich "durchzusetzen" wäre.

Ich verstehe deinen "Fetisch" sehr gut. Ich weiß zwar nicht, wie alt ihr seid, vermute aber mal, wohl eher unter 30.

Wenn deine Freundin die Ohrringe nur dir zuliebe trägt, ist das ja schon mal was, lässt jedoch nicht auf allzu große Gemeinsamkeit schließen, auch wenns nur eine "Äußerlichkeit" ist.
Zumindest momentan. Da sie wohl noch relativ jung ist, könnte sich das vielleicht später mal mit etwas differenzierterer erotischer Lebens- und Körpererfahrung ändern, wozu du selbstverständlich viel beitragen kannst. Allzu große Hoffnungen mache ich dir jedoch aus meinen reichhaltigen Erfahrungen eher nicht (ich bin nicht mehr so ganz jung):
Entweder ist ein entspr. Schmuck-Interesse da, oder eben nicht, auch wenn ich diesbezüglich manchmal auch schon Überraschendes erlebt habe. Du wirst jedoch niemanden grundsätzlich ändern können, auch nicht mit "Tricks" und schon gar nicht mit "Gewalt", auch wenns nur um solche eigentlich lächerliche Kleinigkeiten geht. Das Leben besteht eben nun mal auch aus Kleinigkeiten, was jedoch (noch) nicht jede/r kapiert hat. Auch viele Frauen sind erstaunlich phantasielos und eindimensional strukturiert, was man eigentlich eher von Frauen über viele / ihre Männer hört.

"Drum prüfe, wer sich ewig bindet":
Bevor ihr einen so wesentlichen Schritt wie eine Ehe eingeht:
z.B. ein qualifiziertes Partnerhoroskop bei einem der vielen etablierten Astrologen könnte zumindest eine nicht unwesentliche Entscheidungsgrundlage sein. Das Risiko musst du eingehen, dass das Ergebnis nicht in deinem Sinn ausfallen könnte, wenn der Astrologe ehrlich ist bzw. die Aussagen des Horoskop zwar sehr positivistisch klingen, der eigentliche (kritische) Aussagegehalt jedoch nur zwischen den Zeilen zu lesen sind, wie's häufig der Fall ist.
Auch wenn Partnerhoroskope nicht gottgegeben sind: Jahrelanger Frust und Krakelerei, schlimmstenfalls Scheidung mit allen Folgen wäre jedoch deutlich aufwändiger!

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