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Re: Gesundheitsreform: auch Kassenpatient zahlt nach Piercing-Komplikation
geschrieben von Bilderwolf am 18.07.2006 um 19:47:24 - als Antwort auf:
Re: Gesundheitsreform: auch Kassenpatient zahlt nach Piercing-Komplikation von HA 472
>Bei Piercings besteht das wnzige Risiko dass Komplikationen auftreten, die eine Behandlung erfordern.
>Beim Rauchen ist es dagegen fast 100 prozentig sicher, dass der Raucher vor dem Abkratzen über Jahre hinweg mit seinen Folgeschäden die Kassen schwer belastet. Wesentlich mehr als die Behandlung eines Piercings je kosten könnte. Das wird nicht gezahlt, aber für deren Selbstzertörung muss die Allgemeinheit aufkommen?
>Was ist mit Autofahrern? Das Risiko hier verletzt zu werden und ins Krankenhaus zu kommen ist höher als das Risiko wegen nem Piercing zum Arzt zu müssen. Sollte man dann nciht allen Opfern von Verkehrsunfällen die Behandlung verwehren, wenn sie sie nicht selber zahlen?
>Diese Reform ist genauso Dreck wie alles andere, was SPD und CDU produzieren. Entschuldigt die unpräzise Bezeichnung, weil ich die Geltungssüchtige bayrische Außenstelle mit dem Stotter-Ede zu erwähnen vergaß. Ich hab'S versucht, aber die Wortsperre zensiert die drei Buchstaben dieser Partei zurecht.
Zustimmung, ein guter Beitrag, der mich gut unterhalten hat. Besonders das mit der CSU ist lustig.
Bei den Rauchern wird ja argumentiert, dass es zu aufwändig wäre, festzustellen wer raucht, um dann höhere Krankenkassenbeiträge zu kassieren. Es gibt aber eine Lösung: ein Aufschlag von mindestens 10 Cent pro Zigarette, der ohne Wenn und Aber direkt an die Krankenkassen (und nicht zum Stopfen von Haushaltslöchern) überwiesen wird.
Bilderwolf
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