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Re: große Löcher

geschrieben von explorer am 22.05.2007 um 10:55:00 - als Antwort auf: große Löcher von anita
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>Hallo!
>Ich habe einen vielleicht etwas ausgefallenen Wunsch: etwas größere (ca. 3-4mm) Ohrlöcher in der Mitte meiner Ohrläppchen und eventuell später etwas kleinere (2-3mm) etwas oberhalb, aber keinen Schmuck drinnen - die Löcher sind sozusagen der Schmuck!
>Meine Frage: ich möchte sichergehen, dass die Löcher nach dem Verheilen KREISRUND sind und bleiben! Ist es besser, sie zu dehnen oder von Anfang an zu stanzen (punchen?). Oder funktioniert das beides nicht? Ich habe es fast nie gesehen, weil ja die meisten Leute Schmuck drinnen tragen.
>Danke für eure Erfahrungen! Verheildauer, Methoden, Gefahren, zu beachten? (Schmerz ist egal, wenn es funktioniert.)
>Anita

Antwort:

hallo Anita,
große runde Ohrlöcher wollte ich auch schon immer haben, und habe das vor vielen Jahren zusammen mit meiner damaligen Freundin auch realisiert .
Voraussetzung ist erstmal ein ideal platzierter Durchstich. Von Punchen halte ich nichts, da dabei zuviel Substanz weggenommen wird, außerdem sehr unschöne Effekte entstehen können.
Ideal für geplante große Ohrlöcher bzw. späteres problemloses Dehnen ist nach meinen Erfahrungen, wenn der Erst-Duchstich bereits mit einer etwa dickeren Nadel durchgeführt wird. Bei mir waren's ca. 2 mm.
Das Dehnen sollte nicht zu rasch erfolgen, anfangs nur in ca. 0,5 mm-Schritten, ist jedoch problemlos. Wenn's wehtut oder anschwillt, Dehner (z.B. kleine Silberstifte) einfach für einige Zeit rausnehmen.
Die Ohrlöcher wachsen normalerweise ab ca. 2 mm nicht mehr zu.
Kreisrund bleiben sie jedoch nur eine Zeitlang, wenn vorher runde Stifte oder Tunnels eingesetzt waren und verengen sich danach etwas.
Ab einer bestimmten Größe (ca. 2-3 mm) bleibt das Loch natürlich offen, mit "Durchblick", je nach Hautbeschaffenheit etc.

Mit eingesetzten Tunnels siehts jedoch viel präziser und schöner aus, besonders wenn das Licht durchscheint. MeineFreundin trug oft kleine dünne Ringchen in den Tunneln, die ständig intensiv baumelten und dadurch natürlich ein Hingucker für allle waren.

Als Tunnels eignen sich z.B. abgeschnittene Röhrchen aus transparentem Kunststoff. Sowas lässt sich z.B. aus den Schutzhüllen von Malpinseln gewinnen. Dünnere Röhrchen ab ca. 3,5 mm gibts jedoch nur bei Retuschierpinsel (Größe 0-1), die meist nur in Fachgeschäften erhältlich sind. Sehr dünne Röhrchen unter 3 mm Stärke sind z.B. aus den Zuleitungsschläuchen in Parfüm- und Spraydosen etc. zum Zerstäuber zu finden. Dazu muss man jedoch erst die (entleerte!, Vorsicht bei Druckkdosen!!!) Dose knacken.
Ein transparentes dünnwandiges Röhrchen ist im Gegensatz zu den handelsüblichen Metall-Tunnels aller Art mit Rand und Gummi im Ohr fast nicht als solches erkennbar. Es ist also nur das Loch sichtbar.

Von einem zweiten erweiterten Loch im Ohr halte ich überhaupt nichts. Das sieht nun wirklich "verstümmelt" und freaky aus. Negativbeispiele sind reichlich auf den "bösen kanadischen Seiten mit B" zu besichtigen.

Selbst ein doch noch relativ kleines "offenes" Ohrloch von 4 mm wirkt für Normalerverbraucher sehr freaky und provokant, und ist für Bewerbungsgespräche und "seriöse" Jobs eher nicht zu empfehlen.
Als Frau lässt sich das jedoch sehr einfach mit einem normalen Kugel-Ohrstecker und /oder offen getragenen langen Haaren kaschieren.

Größere Dehnungen ab 6-7 mm sind dann auf jeden Fall sehr freaky, nur noch mit eingesetzten Tunneln oder Plugs schön und auch für "Normalverbraucher" akzeptabel. Je nach Ohrläppchengröße hängen die Läppchen dann ohne eingesetzten Schmuck nur noch als dünne Schlaufen herab, und sind irgendwann ein Fall für den Schönheitschirurgen.

Dennoch viel Spass bei deinem Vorhaben!
Lass doch mal wieder was hören.

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