| | Hallo,
ich habe eine Email geschrieben, aber noch keine Antwort..
LG
| | Hallo Sternchen!
Ich wohne zur Zeit noch in Pforzheim, ab Ende September bin ich dann eher in Mannheim anzutreffen.
Kannst mir gern mal eine eMail schreiben an mypiercer@gmx.de
Woher kommst du denn?
LG,
Nemo
| | Ich will auch unbedingt meine Ohrlöcher schließen lassen, wo und wie kann ich Sie finden?
| | Hallo Miroslav!
Also, ich mache das gelegentlich bei Kunden, dass ich schlecht geschlossene Ohrlöcher verschließe und dann später neu steche, und dann eben gut (richtige Stelle und gerade).
Allerdings hängt das Ergebnis immer von der Person ab an der es gemacht wird. Insbesondere von deren Wundheilungsfähigkeiten, und der individuellen Neigung zur Narbenbildung. Wer schnell wüste Narben kriegt eignet sich weniger gut als jemand mit einer guten, "sauberen" Wundheilung, wobei weniger ausgeprägte Narben entstehen.
Ich gehe dabei so vor: Ich stecke - nach antiseptischer Preparation des Ohres - einen sterilisierten Ohrstecker von hinten nach vorne durch das Ohrloch, also anderstrum wie wenn man ihn normal tragen würde. Dann setze ich einen 2 Millimeter Dermal Punch (Biopsiestanze) auf den vorn rausstehenden Durchsteckstift an und benutze den Ohrring quasi als Führung um das Ohrloch, bzw den Stichkanal aus dem Ohrläppchen auszustanzen. Das Ergebnis ist ein 2mm großes Ohrloch mit komplett offenen Wundrändern, wie frisch gestochen. Dann drückt man das Ohrläppchen etwas zusammen, sodass das Loch komprimiert wird und die so aproximierten Lochränder durch das gerinnende Blut (-> Fibrin) verkleben. Das Ohrloch wächst dann wieder komplett zu. Wie dann das Ergebnis aussieht hängt eben, wie gesagt, von der individuellen Wundheilung ab. Bei manchen Leuten sieht und spürt man fast gar nichts mehr von dem Loch, wenn es verheilt ist, andere behalten eine deutliche Narbe zurück. Wenn es jedenfalls abgeheilt ist kann man das Ohr in der gewünschten Weise neu piercen. Wegen des Narbengewebes ist es hier jedoch besonders wichtig, dass das Ohr mit einer Nadel gepierced wird, und nicht geschossen.
Gegen Aufpreis verwende ich auch einen Gewebekleber (n-Butyl-2-Cyanoacrylat, mein Präparat der Wahl ist Epiglu®) um die Wundränder des gepunchten Ohrlochs zu verkleben. Dadurch heilt es schneller und unter geringerer Narbenbildung ab, was hauptsächlich bei Personen mit sonst starker Vernarbung Sinn macht - sonst reicht normal die Klebewirkung des körpereigenen Fibrins. Außerdem blutet es bei zusätzlicher Verklebung weniger nach.
Wenn jemand Interesse an so einer Prozedur hat kann er sich ja melden! Ich wohne und arbeite in Pforzheim und Umgebung.
Die Methode eignet sich gut, um schlecht platzierte Ohrlöcher zu optimieren (zu tief oder hoch gestochen, asymetrisch im Seitenvergleich, schräg gestochen, falscher Abstand, usw.).
Ich muss dazu sagen: die Methode ist noch in der Erprobungsphase, ich habe das bisher erst ein paar Mal gemacht. Die Ergebnisse sehen aber recht gut aus (werde schauen, dass ich Fotos organisiert krieg). Bin dankbar für jeden, der sich als "Versuchskaninchen" zur Verfügung stellt! Ist natürlich noch entsprechend billig dadurch. Wenn ich das schon einige Male mehr gemacht hab und Bilder vorzeigen kann werd ich natürlich auch ein bisschen mehr dafür nehmen. Aber vorerst würde ich es für zehn Euro pro Ohrloch anbieten, inklusive Neupiercen nach der Aheilung. Fünf Euro Aufpreis für den Gewebekleber (Das Zeug ist schweinisch teuer! Wohl der Hauptgrund weshalb Wunden in den meisten Krankenhäusern noch immer genäht statt geklebt werden... :-] ).
Viele Grüße,
HA 472.
| | Guten Abend euch,
Ich wollte mal hier nachfragen, ob ihr dazu vielleicht eine Rat habt.
Im Alter von 16 Jahren habe ich mir einen Ohrloch ins (linke) Ohrläppchen gestochen lassen, und zwar damals mit Juwelier bei Pistole. Das ist übliche Art und Waise in meiner Heimat gemacht wird. Das war damals noch als ich kein Deutscher war.
Das ist auch alles wunderbar verheilt und ich hatte nich Problem mit Entzündungen oder solches.
Im Alter von 18/19 Jahren wollte ich dann einen zweiten Ohrloch, genau darüber, also ich weiß nicht ob ihr wisst was ich meinen tu, in einem Ohrläppchen zwei Löcher dann.
Zeitgleich kannte ich damals in meine Walheimat eine Frau, sie hatte viele Ohrenlöcher und piercte nebenbei auch welche andere Leute. Sie hat damals gesagt, das piercen mit Nadel (wie bei Arzt) besser ist für den Ohr und schneller verheilen tut. Sie erzählte mit schlüssig (nachvollziebar), das das Kanal dann besser gestochen wird.
Also ging ich mit meinem Wunsch zu ihr und sagte, ich will haben zweites Loch in Ohr. Sie machte es.
Nun viel mir vor einigen Monaten auf, als ich den Wunsch hegte, runde Ohringe zu tragen anstelle von "Steckern" (So nennen wir in unsere Dialekt, damit meinem wir die wo nicht rund sind sondern die geschossen werden in den Ohr, zum Beispiel), das die Löcher nicht wie soll man sagen gleich zueinander sind.
Wenn Vorne Löcher 1 cm auseinandern, auf der Rückseite nur z.B. 0,7 cm. Dadurch runde Ringe hängen schief in meiner Ohr.
Also dachte ich "scheiße" wie geht den das weil Piercer muß doch wissen das Ohr gerade gestochen wird aber ok ich nehmte es ihr auch nicht Ubel weil es war guter Freundin von mir.
Ich dachte also, ich lass Ohr wieder zuwachsen aber das klappt einfach nicht. Seit 2 Monaten habe ich nun keine Ring mehr im zweiten Loch drin und das tut nicht zuwachsen. Aber es muss ja zuwachsen damit Loch neu stechen werden kann und dieses male gerade.
Habt ihr vieleicht eine Idee wie das Loch wieder wachsen tut? Ich habe schon versucht mit Salbe aus Apotheke aber klappt auch nicht gut.
Gibt es ewentuell andere Möglichkeit das Loch gerade zu "biegen" damit beide Abstand gleich sind?
Es würde mich sehr freuen wenn ihr Hilfe bereit halten würdet.
Mit freundlichen Grüßen
Ich hoffe ihr habt diesem Brief gut verstanden, denn manche Wörter kann ich nicht so gut machen da habe ich dann auf google-translate nachgeschaut. |
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