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Re: Ohrlochstechen und kein Mut
geschrieben von Catz am 07.05.2001 um 13:54:22 - als Antwort auf:
Re: Ohrlochstechen und kein Mut von Toni
>>>dennoch ein Ohrloch ist ein Pearcing. Nicht mehr aber auch nicht weniger.
>Ja,ja, immer wieder Eure besserwisserischen Kreuzzüge für Piercer veranstalten, das könnt ihr, aber das Wort Piercing richtig schreiben, können dann schon nicht mehr alle...
Also ich hab damit keine Probleme...
>PS: Im "Spiegel" Nr. 6, 2001 war ein kurzer Artikel, zum Thema Komplkationen mit Piercings. Dort kommen die von Euch viel gelobten Piercer ziemlich schlecht weg. Kernaussage dabei ist vorallem, dass jeder ohne irgendeine Qualifikation sich Piercer nennen kann. Zitat: "Nicht selten stechen die Piercer zu, ohne je etwas von Desinfektion gehört zu haben. Dass sich viele dieser Wundstellen schon nach
>Tagen entzünden, verwundert nicht." Wen es interessiert, der kann den Artikel Online unter www.spiegel.de im Archiv nachlesen.
Den Artikel kenn ich, sehr einseitig geschrieben und da war zum Teil vom Komplikationen die Rede, die schier unmöglich
sind.Außerdem gibt es sicherlich jede Menge Piercingstudios, in denen man die Piercer auf gar keinen Fall loben kann, mir fallen spontan massig Studios ein, in denen ich nicht mal Schmuck kaufen würde, geschweige denn mich piercen lassen würde.
Es gibt aber auch in jeder größeren Stadt Studios in denen Desinfektion groß geschrieben wird und aus diesen Studios werden nur wenige mit Entzündungen heraus gehen, vorrausgesetzt man hält sich an die Pflegeanleitung.Das haben sie in dem Spiegelbericht nämlich auch vergessen, ein Piercer trägt nur zur Hälfte zum Gelingen eines Piercings bei, den Rest, nämlich die Pflege, hat man selbst in der Hand und damit nimmt es auch nicht jeder so genau.
Aber immerhin gibt es Piercer, die schon mal was von Desinfektion gehört haben, ich kenne keinen Juwelier bei dem das so wäre.
>Alle Piercer ständig über den grünen Klee zu loben macht also keinen Sinn, genauso wenig wie die ständige Verteufelung der Pistole auch dort, wo ihr Einsatz unbedenklich ist - nämlich am Ohrläppchen.
Also, den eizigen Piercer, den ich über den grünen Klee lobe, ist der zu dem ich auch immer gehe.Denn da weiß ich, dass er seine Sache gut macht, dass alles was mit mir in Berührung kommt, entweder aus dem Sterilisator kommt oder Einwegmaterial ist, er eine 2-jährige Ausbildung gemacht hat und über 8 Jahre Berufserfahrung verfügt (soviel zum Thema ohne Qualifikation), ich mit dem Piercing aus dem Laden gehe, das so aussieht, wie ich das haben wollte und entzündet hat sich von meinen gestochenen Piercings noch nie eins (ganz zu schweigen von all den anderen im Spiegel-Artikel erwähnten Komplikationen).
Also, wenn ich jemandem empfehle, ein Piercingstudio aufzusuchen, meine ich NICHT irgendeinen Laden an dem halt Piercing dransteht, davon gibt es Unmassen und viele sind unseriös, sondern dann meine ich, dass man sich ein gutes Studio suchen sollte, das versteht sich aber eigentlich von selbst.
Am Ohrläppchen mag der Einsatz der Ohrlochpistole ja grad noch vertretbar sein (obwohl ich würde es nicht mehr machen, ich hab keinen Bock auf unsauberes Material, Chirurgenstahl als Schmuck und wochenlang nicht heilen wollende Ohrläppchen).Und was ich persönlich jetzt im Nachhinein einfach nur schrecklich finde, ist, wie diese Juweliere an meinen Ohrläppchen gezielt haben, das sieht einfach nur besch... aus.Das war auch alles was ich hier gesagt hatte, ich hab nichts verteufelt sondern lediglich von meinen eigenen Erfahrungen mit Ohrlochpistolen gesprochen, die einfach in keinster Weise gut waren.Denn ich hab nicht nur ein nettes ZickZack-Muster am linken Ohr,sondern hatte auch jedes Mal mit starken Entzündungen, roten Ohren und Schwellungen zu kämpfen und das ist mir komischerweise im Piercingstudio nie passiert.
>Bleibt gesund :)
Werden wir...
Catz
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