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...und noch ne Geschichte

geschrieben von ChristineAlwin am 16.11.2001 um 12:40:00 - als Antwort auf: Re: Meine Ohrlochgeschichte Teil 1 - wie es wohl weitergeht ? von Franzi
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Hallo, Ihr Lieben,
weil schon bald Weihnachten ist und Ihr nicht unter Entzugserscheinungen leiden sollt, bis die Fortsetzung von obigem Teil 1 folgt, spendiere ich hier mal wieder einen der vielen Beiträge unserer Privat-Piercing-Sammel-CD zum selben Thema. Die Bilder dazu müßt Ihr Euch allerdings selbst dazudenken (oder die CD bestellen)! Viel Spaß Christine

”Ich lernte Karin in der Firma kennen, wo wir öfter miteinander zu tun hatten. Sie war auch damals so hübsch wie heute. Ihr betont seriöses Business-Outfit und Auftreten ließ auf den ersten Blick nichts Außergewöhnliches vermuten. Das erste, was mir an ihr jedoch gleich auffiel, waren ein dunkler Punkt in jedem ihrer Nasenflügel, welche nicht zufällig entstanden sein konnte. Die Vorstellung, daß sie wohl längere Zeit Nasenstecker oder Ringe getragen haben mußte, erregte mich ungemein; erschien mir doch solch exotischer Schmuck immer schon als Ausdruck raffinierter Weiblichkeit. Um das auch selbst einmal nachempfinden zu können, hatte ich mir schon vor Jahren ebenfalls den rechten Nasenflügel durchstechen lassen. Allerdings trug ich darin nur im Fasching gelegentlich mal einen Ring oder Stecker. Auch sie schien von der Tatsache, daß ich als Mann deutlich sichtbar mehrere Piercings in beiden Ohrläppchen hatte, einigermaßen fasziniert zu sein, so daß sie immer wieder darauf blicken mußte, wenn wir uns trafen. Die Tatsache, daß sie nie ohne geschmückte Ohrläppchen zu sehen war, sowie etliche dunkle Einstich-Punkte entlang ihrer Ohrleisten ließen darauf schließen, daß sie auch ein Faible für üppigen Ohrschmuck haben mußte. So kamen wir bald auch privat ins Gespräch und uns persönlich immer näher.
Bei einer solchen Gelegenheit nahm sie einmal wie zufällig erst den einen, dann den anderen Ohrring ab. Als ich genauer hinsah, war ich erschrocken und fasziniert zugleich: jedes ihrer Ohrläppchen präsentierte sich nun mit einem fast bleistiftstarkem, kreisrunden Loch! Amüsiert betrachtete sie mein erstauntes Gesicht, als sie damit begann, sich die Ohrläppchen mit provozierender Langsamkeit mit den Fingerspitzen zu massieren. Bewundernd nahm ich einen der Ohrringe in die Hand und betrachtete die feinziselierte Arbeit aus massivem Silber. Erst als sie ihre Ohrringe wieder in die jetzt stark geröteten Ohren einsetzte und verschloß, wurde mir klar, wie schwer jeder der Ringe eigentlich wog. Als die großen Ringe jetzt wieder bei jeder Bewegung sanft in ihren Ohren baumelten, schien mir, daß ihre Ohrläppchen jetzt im Vergleich zum ungeschmückten Zustand stark in die Länge gezogen waren. Um so größer war meine Bewunderung, daß sie solch schweren Schmuck den ganzen Tag lang klaglos ertragen konnte. Natürlich sprach ich sie darauf an, mit einem Kompliment für ihre attraktive Erscheinung. Sie erzählte mir, daß sie schon seit vielen Jahren an der Ausweitung ihrer Piercings arbeitete, und seither nie mehr ohne Ohrschmuck aus dem Haus ging. Ohne großen und schwergewichtigen Ohrschmuck fühle sie sich auch ziemlich ”nackt”. Deshalb würde sie die Ohrringe auch nur ganz selten abnehmen. Das Gewicht sei lediglich Gewohnheitssache. Beim Dehnen hätte sie oft noch viel schwerere Gewichte dauerhaft tagelang getragen, was anfangs etwas unangenehm, dann jedoch sehr erotisch gewesen sei! Außerdem könnten die Baumel-Ringe ja jederzeit sofort durch kleinere, leichtere Stecker ersetzt werden. Ein Paar davon würde sie stets für alle Fälle an der Halskette bei sich tragen, z.B. für Gelegenheiten, bei denen ihre großen, auffälligen Ohrringe zu unseriös, zu auffallend und sexy wirken könnten. Da ihre extrem große ”nackten” Ohrlöcher in der Öffentlichkeit etwas deplaziert wirkten, könne sie sich natürlich nicht mehr ohne Schmuck in den Ohrläppchen zeigen. Deshalb habe sie sich speziellen Schmuck anfertigen lassen, der zwar wie normaler Ohrschmuck aussah, jedoch über sehr dicke Durchsteckstifte verfüge, um die Löcher ständig ”gefüllt” und gedehnt zu halten. So sei jetzt die optimale Dehnungsgröße erreicht, worauf sie sehr stolz sei. Außerdem arbeite sie manchmal als Fotomodell für ausgefallene Mode und Schmuck, wobei ungewöhnliche Piercings oft vorteilhaft sind. Letztlich hätte sie deshalb sogar ihr Nasenseptum erneut piercen lassen, um auch einen Nasenring in der Mitte durchführen zu können. Das hätte sie zwar anfangs einige Überwindung gekostet, sei jedoch bei vielen Fotografen sehr begehrt. Clipringe seien auf Dauer zu lästig, und ein echtes Piercing eben deutlich erotischer, besonders in Kombination mit Steckern oder Ringen in den Nasenflügeln à la Indien. Um das Septum-Piercing dauerhaft zu erhalten, müsse sie möglichst oft einen Stecker mit dickem Stift eingesetzt tragen, der für Uneingeweihte allerdings kaum zu sehen war. Nur zuhause und für Fotos würde sie einen richtigen Ring oder ein kleines Schmuck-Gehänge in der Nase tragen.
Ich war einfach fasziniert, kannte ich doch diese Art von außergewöhnlichen Piercings bisher nur von Fotos in Magazinen und Bilder aus exotischen Ländern. Nach einiger Zeit waren wir ein Liebespaar geworden, was sind wir natürlich auch heute noch. Überflüssig zu erwähnen, daß ich seitdem etliche weitere Piercings und Dehnungen erhalten habe, von denen ich keines missen möchte!”

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