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Danke

geschrieben von Franzi am 25.04.2002 um 18:35:19 - als Antwort auf: Model 2 (Extra für Franzi) von Hackeranwärter 472
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Hallo Nr. 472,

danke, daß Du noch an mich gedacht hast. Toll von Dir.

Nur fehlt mir etwas der Zusammenhang. Die Vorgeschichte ist mir doch etwas in Vergessenheit geraten.

Weißt Du noch, wann Du den 1. Teil gepostet hast ?
Wäre toll, wenn Du irgendwie noch einen Link zum 1. Teil einbauen kannst, z.B. den Beitrag las http://f14.parsimony.net/forum23877/messages/6232.htm - Link.

Gruß

Franzi

>
>Daniela Ukatz ging gekonnt den Laufsteg hinunter. Viertel Drehung rechts, halbe Drehung links und etwas zurücklehnen, damit das Bauchnabelpiercing im Scheinwerferlicht glitzerte. Das neue Gucci-Kleid besaß extra einen Ausschnitt am Bauch, eine Art Loch, damit derartiger Schmuck auch zur Geltung kommen konnte. Eigentlich hatte das siebzehnjährige Topmodel nicht vorgehabt, sich dort piercen zu lassen. Aber als ihr gesagt wurde, daß das bei diesem Kleid ratsam sein würde hatte sie sich schließlich doch dazu durchgerungen.
>Kehrtwende und mit korrektem Powackeln zurück in den hinteren Bereich, runter vom Laufsteg. Ende der Modenschau!
>Während sie das Kleid auszog um sich wieder normal einzukleiden dachte sie an Herrn Becks Reaktion zurück, als sie vor einem Jahr erstmals mit Körperschmuck vor ihn getreten war. Um sich interessanter zu machen hatte sie sich in einer brutalen Sitzung selbst die Öhrlöcher vergrößert und zwei neue dazugestochen. Herr Beck, ihr Agent, hatte erst etwas erschrocken reagiert, aber nachdem er sich wieder gefaßt hatte mußte er zugeben, daß es tatsächlich gut aussah und einen faszinierenden Effekt ausübte.
>Seine Reaktion auf das Bauchnabelpiercing war ähnlich gewesen, aber nicht so stark. Da hatte er nur kommentiert: "Jetzt mußte der schließlich doch dran glauben."
>Ihre Eltern hatten das nicht so locker genommen. Das Bauchnabelpiercing schon, aber auf die großen Mehrfachohrlöcher, zwei im linken Ohr, eines im rechten, plus ein Knorpelpiercing links, waren doch zu viel. Sie wollten schon ihre Einwilligung zur Karriere ihrer Tochter zurückziehen, aber davon konnte Herr Beck sie abbringen. So kam Daniela mit gehöriger Schelte und drei Wochen Hausarrest davon.
>Nachdem sie ihr T-Shirt wieder angezogen hatte faßte sie an das neue Piercing und spielte etwas daran herum. Daß sie es auch selbst gestochen hatte war ihr Geheimnis.
>Den Schmuck hatte sie sich beim Piercer gekauft, aber machen wollte sie es selbst. Also mußte wieder eine Nähnadel herhalten. Sie hatte den oberen Bereich des Nabels mit Daumen und Zeigefeinger der linken Hand gefaßt und zusammengedrückt, sodaß er eine Fläche bildete.Die Nähnadel in der rechten Hand hatte sie von unten angesetzt und gebohrt. Mit erheblichem Kraftaufwand und nicht geringen Schmerzen hatte sie die Nadel schließlich hindurchbefördert. Das wieder Herausiehen hatte heftig geziept. Aber als sie dann die Bauchnabelbanane hatte einsetzen wollen bekam sie sie nicht durch. Das gepöpel hatte ihr nur Schmerzen gebracht.
>Am nächsten Tag hatte sie es daher noch einmal versucht. Mit einer dicken Stopfnadel diesmal. Die hatte sie über einer Kerze erhitzt. Es war äußerst Schmerzhaft gewesen, weshalb sie wieder geweint hatte. Vor allem als sie dann die Banane durch das dicke Loch gefummelt hatte und in ihrem Inneren ein Kampf gegen die Ohnmacht stattgefunden hatte, den diese am Ende gewonnen hatte. Aber der Stift war noch durchgekommen. Als sie wieder aufgewacht war hatte Daniela nur noch die Verschlußkugel draufgeschraubt und gehofft, daß die permanenten, unterschwelligen Schmerzen nicht zu lange anhalten würden.
>Jetzt, zwei Wochen später war der Schmerz fast vergessen. Zwar tat das Herumspielen immernoch etwas weh, aber die Schmerzen waren mühelos erträglich und dieser geringe Schmerzreiz wirkte sogar erotisierend. Sie würde soetwas nicht aufgeben, oder jemals einen Piercer die Sache mit einem kurzen Piekser entweihen lassen.
>Sie war eines der erfolgreichsten Models der Welt. Diese müssen meistens ihre nackte Haut zu Markte tragen. Oder es zumindest so aussehen lassen. Nächste Woche war doch in Vegas die Sommermodenschau. Dieses eine halbdurchsichtige Oberteil, das sie dort tragen würde, ließ viel von dem erkennen, was darunter lag; bestimmte weibliche Körperpartien zeichneten sich bis ins letzte Detail ab.
>Ihre Hand wanderte von ihrem Bauchnabel aufwärts und landete schließlich auf ihrer linken Brust. Sie lächelte. Her mit den Handarbeitssachen...
>Etwas aus den Fingern gesaugt, aber eine Fortsetzung war ursprünglich auch nicht geplant. Sorry.
>Wieder der Autor.

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