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Re: Meine Ohrlochgeschichte
geschrieben von micha am 29.09.2002 um 00:11:13 - als Antwort auf:
Re: Meine Ohrlochgeschichte von Markus
Liebe Leute,
ich muss mich mal wieder im Forum zu Wort melden.
Warum denn vertuschen?!
Sowas kenne ich eher aus meiner Jugendzeit. Ich habe mir als 16-jähriger ebenfalls heimlich mit einer Nadel aus dem Nähkästchen meiner Mutter das Ohrläppchen durchstochen. Ich war damals ebenfalls - so wie Orlando es beschrieben hat - total erregt. Abends, als meine Eltern zurückkamen, fragte mich meine Mutter plötzlich, was ich denn da am Ohr hätte. "Och, da bin ich gestolpert und hingefallen und habe mir das Ohr an der Tischecke aufgeschrammt". Klang sicherlich nicht gerade überzeugend, vermutlich hat sie es sogar geglaubt.
Aber solche Lügen haben wir doch heutzutage nicht mehr nötig. Ich laufe inzwischen in meiner Freizeit mit großen Creolen durch die Welt. Bei der Arbeit nehme ich die normalerweise raus - da die wirklich sehr groß sind. Meine Ohrlöcher zu verbergen, ist mir aber noch nie in den Sinn gekommen. Sollen die halt denken: Das sind wohl seine Jugendsünden.
Manchmal zeige ich mich in der Arbeitswelt auch mit Ohrringen in moderater Größe. Mein Oberarm-Tattoo habe ich auch schon geoutet. Resultat: Einer der Firmeninhaber hat mich sogleich sehr interessiert angesprochen und die Geschichte ist sogleich in eine Fachsimpelei über Tattoos und Studios ausgeartet. Tja, sowas kann man nur erleben, wenn man sich traut, offen zu sein.
Nette Grüße
micha
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