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Re: Ohrknorpel: Piercen oder Schießen!?

geschrieben von Dr.Moose am 01.04.2004 um 00:16:02 - als Antwort auf: Re: Ohrknorpel: Piercen oder Schießen!? von Alexander
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>>Finde ich interessant, habe mich gleich weitergeklickt zum Originalartikel in der "JAMA". Das hat mal wieder alle meine Bedenken gegenüber vielen Piercingstudios geschürt. Ich will bestimmt nicht hier pauschal über alle urteilen, aber vielerorts sieht man die Krankheitskeime schon aus den Schaufenstern der Studios grinsen. Eine Nachweispflicht für Piercer, daß sie sich mit Hygiene auskennen und danach arbeiten, gibt es nicht. Da wundert man sich, daß nicht viel mehr passiert.
>Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. *fg*
>Aus dem genannten Artikel eplizit etwas über Piercingstudios rauszulesen, spricht für eine selektive Wahrnehmung.
>Ich zitiere:
>"Alle Patienten waren mit einer Ohrlochpistole gepierct worden, was streng kontraindiziert ist, da die Geräte nicht sterilisiert werden können. Außerdem kann es beim Durchschuss durch den Ohrknorpel leicht zu Fissuren kommen, die die Ausbreitung der Keime begünstigen. Es wird empfohlen, Ohrpiercings nur mit spitzen Nadeln durchzuführen, was in der Szene auch bekannt ist, wie ein Blick auf die Webseiten deutschsprachiger Anbieter zeigt. Die Handhabung einer Ohrlochpistole ist jedoch leichter als das Piercen mit der Nadel."
>Es geht also um mit einer OHRLOCHPISTOLE geschossene Ohrlöcher - und genau diese Methode wird in der Regel in _seriösen_ Piercingstudios abgelehnt, eben weil man dort weiß, daß solche Geräte nicht steriliserbar sind...
>Dort wird vielmehr i.d.R. die empfohlene Methode mit (sterilien, weil nur einmal benutzbaren) Nadeln gearbeitet. Die Ohrlochpistolenmethode dagegen wirst Du hauptsächlich bei Juwelieren und ähnlichen Pfuschern finden.
>Davon abgesehen: Piercingstudios werden i.d.R. regelmäßig durch das Gesundheitsamt in Sachen Hygiene geprüft (incl. Sporentest für den Steri, etc.), wobei das natürlich auf das jeweils zuständige Gesundheitsamt ankommt. Eine solche Prüfung gibt es m.W. für Juweliere nicht.
>Alexander

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