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Re: Loch gleich mit 5mm Durchmesser!

geschrieben von Nina am 19.05.2000 um 15:13:35 - als Antwort auf: Loch gleich mit 5mm Durchmesser! von Tina
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>HI!
>Ich habe mir neulich meine ersten Ohrlöcher machen lassen. Mit 17! Deshalb wollte ich auch, daß es irgendwie besonders aussieht. Deshalb bin ich nicht zu einem Juwellier gegangen, sondern zu einem Piercer.

(es folgte ein Haufen Stuß)

Jaja, "Nadine", "Tina" oder wie auch immer Du heißt. Du kannst noch immer nicht "Juwelier" buchstabieren.
Findest Du es wirklich sooo witzig, Leuten, die nicht Bescheid wissen, so einen Schwachsinn zu erzählen? Wird nicht schon genug Unsinn gerade auf diesem Gebiet verbreitet?

Ich weiß was ganz besonderes für Deinen 18. Geburtstag: Ein Schläfenpiercing, mit einem dicken Bolzen von einer Seite zur anderen. Da kannst Du dann immer wechselnde Hutmuttern draufdrehen, sieht voll cool und echt besonders aus.

Für diejenigen, die sich für größere Ohrlöcher interessieren:
Normalerweise dehnt man ganz langsam (meine 10 mm haben ca 1 1/4 Jahr gedauert), aber man kann auch gleich recht große Löcher bekommen, mittels Nadel (ja, die gibt es ziemlich groß), Skalpell oder Hautstanze (Dermal Punch).
Klein zu stechen und dann sofort mehrere Millimeter zu dehnen ist absoluter Schwachsinn, weil das Gewebe nur reißt und dann vernarbt. Schon gar nicht werden zum Dehnen irgendwelche Teleskopstangen benutzt.
Es gibt konische Dehnstifte ("Taper") und Dehnsicheln, gedehnt wird idealerweise bis zu 1 mm auf einmal, im Abstand von mehreren Wochen bei den meisten Leuten, mit Hilfe von Vaseline o.ä..
Dehnsicheln kann man als Ohrschmuck tragen und immer ein Stückchen weiterschieben, sie werden mit einem Gummiring fixiert. Bei Tapern wir der Schmuck immer direkt hinterhergeschoben, der Taper hat dafür eine Kuhle am Ende und wird *nicht* erst herausgezogen, weil sich das Loch, besonders, wenn der Dehnschritt etwas schwierig war, blitzschnell ein kleines bißchen zusammenzieht, so daß man den Schmuck nicht mehr durchbekommt.
Normalerweise spürt man dann bei einem Loch, das vorher gut verheilt war, nach dem Dehnen höchstens *kurzzeitig* ein leichtes Brennen. Man sollte nicht zu ungeduldig sein, denn sonst reißt es und entzündet sich und vernarbt, was die folgenden Dehnschritte erschwert.

Nina

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