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ohrloch stechen beim pürcer
geschrieben von nano am 14.02.2005 um 19:25:01
hi,
kürzlich wollte ich mir ein neues ohrloch stechen lassen.
da man ja allerhand schlechtes über pistolen und so weiter liest, gehe
ich also in ein piercing studio.
als ich dem "pürcer" (ich nenne diesen hohlkopf ab sofort pürcer, weil er immer von pürcing sprach und nie von piercing. vielleicht is richtiges piercing ja auch was anderes, was er nicht macht. ......) mein anliegen schilderte, antwortete er folgendes:
geh doch lieber zum juwelier wenn de nur nen ohrring wilsch. isch billiger. naja. => im nachhinein hätte ich dort den laden verlassen sollen. ich depp blieb aber!
ich erzählte ihm dann dass es unsicher sei und so weiter und er erzählte mir dass er das wisse und schon 7 jahre seinen laden hätte, aber den meisten kunden seien 35 euro bei nem normalen ohrring eben zu teuer und deswegen würde er ihnen lieber gleich raten zum juwelier zu gehen. soweit klar. hatt ich auch verstanden.
naja er hat mir dann den schmuck gezeigt. ich war einverstanden. hab so nen zettel unterschrieben dass ich keine ansprüche gegen ihn geltend mache und dann gings los. er hat das sauber vermessen. hat auch von vorne wunderbar getroffen. im spiegel sah es nachher gut aus. zu hause stellte ich aber fest, dass er das teil total schief gestochen hat. und zwar von unten nach oben. also vorne richtig rein und hinten fast am knorpel wieder raus. da er mit so einen labret-stift reingemacht hat, hatte ich das zunächst echt net bemerkt. einen normalen ohrring/stecker kann man aber so echt nicht tragen. zumal eine normale creole auch dann nach vorne kippen würde.
naja lange rede kurzer sinn, ich musste den stift wieder rausnehmen. hat jemand ahnung wie lange es dauert bis man neu stechen kann?
werde diesmal wieder zum juwelier gehen, den ich kenne und der es blickt.
von "pürcern" mit 7 jahren berufserfahrung habe ich echt die schnauze voll.
grüße
nano
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