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Re: Womit kann man das Ohrlochstechen vergleichen?

geschrieben von Steff am 14.03.2006 um 18:24:16 - als Antwort auf: Re: Womit kann man das Ohrlochstechen vergleichen? von Flip
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> Da dort keine Nerven verlaufen, merkst Du vom schießen so gut wie garnichts
Stimmt auch nicht ganz. Natürlich gibt es dort Nerven(-enden), so wie überall in der Haut, eher etwas dichter. Man spürt also beim (Selbst-)stechen das gleiche Stechen wie sonst überall. Beim 'Schiessen' werden die langsam leitenden Schmerzfasern insofern überlistet, als der Durchschuss von vorderer und hinterer Haut so schnell erfolgt, dass man "nichts" spürt oder erst mit einer gewissen Verzögerung. Darum die seinerzeitige Werbekampagne "Ohrlochschiessen jetzt schmerzlos", als Fortschritt zu früher, als noch von Hand durchgedrückt wurde. Ganz zu schweigen von Ritualen bei Eingeborenen - oder auch das Selbststechen ohne spezielle Vorrichtungen, mit Nadel.
Schmerz ist ohnehin kein Argument, wenn der Wunsch oder der Sozialdruck gross genug ist: In der Generation vor 1900 hatten auch praktisch alle Frauen Ohrlöcher, trotz damaliger schmerzhafter Methode. Dann kam es aus der Mode, mit dem Argument "wir Frauen lassen uns das nicht mehr antun", und die Clips wurden erfunden - und kamen auch wieder ausser Mode.
Mir scheint übrigens, dass die ersten Frauen im Film, die regelmässig Ohrlöcher hatten, die Bond-Girls waren. War das wohl eine Bedingung, um die Rolle zu bekommen ??

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