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hallo
geschrieben von das mauz am 13.03.2007 um 17:45:40 - als Antwort auf:
Re: Borderline personality and multiple earrings: a possible correlation? von solala
>>Also ich denke ein klassischer Fall von nicht verstandener Wahrscheinlichkeitsrechnung eines Psychologen.
>>Er glaubt eine Korelation festzustellen
Er glaubt gar nichts festzustellen, zum Kuckuck nochmal! Er beobachtet und sagt, was er sieht, um Feedback zu erhalten. Wisst ihr, was das ist, Beobachten? Beobachten ist NICHT behaupten und NICHT feststellen, sondern ist zugucken und sagen: ich seh das und das, was mir auffällt - seht ihr das auch?
>aufgrund einer recht kleinen Fallzahl ( 1. Fehler ) er kennt nicht die Haeufigkeit von multiplen Ohrloechern in der Alersgruppe 16-32 (2. Fehler). Ich auch nicht ! aber 80 % koennten hier in den USA schon hinkommen und damit bilden seine Patienten lediglich den Durchschnitt ab !
>>Der Admin Oli
>HeHe... ich wollte es ja nicht sagen :-)
>Dieser Kommentar ist vermutlich ein tolles Lehrbeispiel für angehende Statistiker.
Wenn es sich um mehr als eine Beobachtung handeln WÜRDE, WÄRE es das vermutlich.
Es stört mich, wie ihr hier eine harmlose wissenschaftliche Beobachtung als Unsinn verhöhnt - eine Beobachtung ist eine Beobachtung und keine These oder Theorie und mehr sagt der Mann auch gar nicht.
*nerv*
>>Ich mein, es ist ja möglich, dass Borderline mit MFOL korelliert, aber ich denke auch nicht, dass es einen signifikanten Unterschied zwischen den Erwartungswerten der Stichprobe Borderline und einer Kontrollgruppe gäbe.
>Aber ich fand es halt ganz interessant, auf was manche Menschen so achten :-)
>solala
Ist es auch. Sonst wäre das dem Psychiater gar nicht aufgefallen.
Noch interessanter wäre es allerdings, die Leute zu fragen, warum sie sich die jeweiligen Ohrlöcher gestochen haben bzw. stechen ließen (und ich vermute, DA wären die Abweichungen von der Kontrollgruppe deutlich).
Davon abgesehen weiß ich gar nicht, wieviel Prozent der jungen Leute in Amerika viele Ohrlöcher haben, und vor allem, wie viele dann eigentlich genau. 44 von 52 halte ich für viel.
Gruß,
d.M.
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