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Re: Ohrloch im linken Ohr

geschrieben von micha am 11.05.2007 um 05:07:00 - als Antwort auf: Ohrloch im linken Ohr von Michael
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>Hallo,
>auch wenn ich dieses Forum erst seit kurzem kenne, möchte ich heute aus begründetem Anlass einen eigenen Beitrag schreiben.
>Nach langem Zögern habe ich mir heute mittag in einem Juweliergeschäft im linken Ohr ein Ohrloch stechen lassen. Es tat nicht weh (praktisch schmerzfrei) und sieht wirklich spitze aus. Die Verkäuferin sagte mir, ich muss den Ohrstecker (klein, silbern, mit hellblauem Stein) etwa 4-6 Wochen tragen und 1-2x täglich Antisept auftragen. Leider wurden die Ohrstecker und auch die kleinen silbernen Creolen (sehen wirklich toll aus) nur paarweise verkauft. Dementsprechend hatte mich das Ganze ca. 20 € gekostet, ziemlich teuer (auch wegen der speziellen Einwegpistole).
>Als ich die Verkäuferin fragte, ob sie mir den zweiten Stecker nicht auch noch zusätzlich in das linke Ohr schießen könnte, sagte sie (merkwürdigerweise) dass dies bei Männern nicht üblich wäre und auch nicht gut aussähe. Jetzt ärgert es mich, dass ich mir den zweiten Stecker nicht auch noch z. B. in das rechte Ohr habe stechen lassen. Wenn ich in ca. 6 Wochen den Ohrstecker zum ersten Mal rausnehme und dann erstmalig einen Ohrring trage (natürlich unter der Voraussetzung, dass es mir wirklich gefällt), lasse ich mir im linken und rechten Ohr noch jeweils ein Ohrloch schießen (diese Kombination sieht man bei "ohrringtragenden" Jungen und Männern ja recht häufig).
>Wie waren denn eure Erfahrungen beim Ohrlochstechen bzw. wieviele Ohrringe tragt ihr?
>Bis dann

Hallo Namensvetter,

wenn das tatsächlich eine Einmal-Pistole war, warum tust Du dann über die 20 Euros maulen? Alles hat seinen Preis. Die Mehrfachverwendung von Ohrlochpistolen ist jedenfalls sehr gefährlich. Beim Durchschießen von Ohrsteckern fliegen massig Gewebezellen auf der Rückseite heraus, die sich auf der Pistole ablagern können. Bei der Vorstellung, dass der vorherige Kunde ein HIV-infizierter Junky sein könnte, käme mir das kalte Grausen.

Ich habe mir meine Ohrlöcher mit einer Braunüle selbst gestochen. Dabei habe ich eine sterile Kanüle mit Plastikschlauch darüber durch das Ohrläppchen gestochen. Danach habe ich die Kanüle rausgezogen und den Ohrring in den Schlauch gesteckt und den Schlauch - den Ring nachschiebend - rausgezogen. Das war eine rote Kanüle (etwa 1,8 mm dick) und ein 1,6-mm-Ring. Das alles klappte auf Anhieb perfekt. So machen es auch viele Piercing-Studios. Das ganze geht natürlich auch mit Steckern. Ich wollte aber Ringe haben. Wenn man sich nicht 100-prozentig sicher über eine eventuelle Nickel-Allergie ist, dann sind Titan-Legierungen die erste Wahl. Silberschmuck würde ich für den Ersteinsatz nie verwenden. Edelstahl und Goldlegierungen machen meistens auch keine Probleme. Aber es gibt keine absolute Sicherheit. Ring oder Stecker ist überhaupt kein Thema. Beides ist geeignet.

Auf das Daraufschmieren irgendwelcher Mittel habe ich immer verzichtet. Wozu auch? Ein Ohrpiercing verheilt ganz von allein wie eine Schramme es auch tut. Bei der Frage nach links oder rechts kriege ich immer einen dicken Hals. Was soll denn dieser fossile Quatsch? Links hetero - rechts schwul. Dann bin ich halt bisexuell.

LG, micha

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