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| Hallo liebe Leute, ich wollte einfach mal wieder von meinem Eartunnel-Projekt berichten. Begonnen habe ich damit ernsthaft vor etwa zwei Jahren und habe mir 1 cm zum Ziel gesetzt. Damals habe ich meine 1,6-mm-BCRs durch 2,4-mm- und dann durch 3-mm-Ringe ersetzt. Nachdem ich vor Monaten 8 mm erreicht hatte, wollte ich es wissen und habe mir weisse 1-cm-Hülsen von einem abgesägten Kugelschreiber reingedrückt. Man möchte ja nicht für jeden Dehnungsschritt Geld vergeuden. Das war leider keine gute Idee. Das linke Ohrloch hat lautstark gegen die zu schnelle Dehnung rebelliert und ich habe mir ganz schnell wieder meine 8-mm-Tunnels angezogen. Nach einer Woche war endlich wieder Ruhe. Danach habe ich mir eine Gewöhnungszeit von mehreren Monaten gegönnt. Bis ich auf die Idee kam, mal den Durchmesser des Verbindungsstabes eines alten Holzkleiderbügels nachzumessen. 9 mm - nicht schlecht! Also wieder gesägt. Die Holzstopfen bekam ich auf Anhieb mit Spüli rein und es hat auch nicht sonderlich geziept. Vor einigen Wochen sind die mir das erste Mal nachts beim Schlafen rausgerutscht. Als mir das das dritte Mal passierte, habe ich mir bei einem Piercing-Versand 1-cm-Eartunnels bestellt. Dieser klassische Stil mit einem breiten abgerundeten Rand und einer Scheibe auf der Hinterseite zum Draufschrauben. Vorgestern sind die eingetrudelt. Ich musste die natürlich sofort anprobieren. Ohne Gleitmittel waren die in nullkommanix drin. Scheibe hinten noch draufgeschraubt und fertig. Projekt beendet! Seit zwei Tagen trage ich die ohne irgendein Ziepen - diesmal bleiben die endgültig drin. Ich habe auch schon eine praktische Anwendung meiner Eartunnels entdeckt: eine Reservezigarette lässt sich dort bequem deponieren. Dabei bleibt es aber erstmal, denn sonst rutschen mir die schweineteuren Zigaretten dauernd aus den Ohren LG, micha |