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Re: Pfuscher-Warnung

geschrieben von Catz am 24.08.2000 um 22:53:05 - als Antwort auf: Re: Pfuscher-Warnung von Falk
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>>Moin erstmal,
>>letztes Wochenende war ich auf einem Triker-Treffen, als ich dachte ich traue meinen Augen nicht. Da steht so ein "fligender" Händler der Tatoos ambulant (sprich bei seinem"Opfer" zu Hause) und Ohrlochstechen anbietet.
>>Zum Ohrlochstechen: es wurden ALLE Stellen einschließlich Ohrknorpel, Tragus und sogar die Nase mit der Studex-Pistole durchlöchert und als Krönung konnte ich beobachten wie ein Stecker zuerst heruntergefallen (auf den Boden), mit den Fingern wieder in die Pistole eingesetzt und dann ohne Desinfektion sofort gestochen wurden.
>>Ein Versuch den Händler oder Veranstalter anzusprechen und zu einer Stellungname zu bewegen blieb leider erfolglos.
>>Also meidet diese Pfuscher und prangert sie noch vor Ort an !
>>der Freak
>hallo,
>dem kann ich mich nur anschließen, ich sah neulich eine dame beim piercen, mit alem was dazugehört (handschuhe u.s.w.) aber voll vir der prozedur mit den händen in den handschuhen durch die haare, freie sicht verschaffen. davor kann man bur warnen. das fiel sogar leien auf!
>Falk

Ich habe auch schon in irgndwelchen dubiosen Schmuckläden solche hygienischen Zustände erlebt wie du beschreibst, neulich war ich hier in Berlin am Ku´Damm unterwegs, bin in einen Laden gestapft, der Piercingschmuck führt und was ich dort mitbekommen habe war einfach unglaublich.Da saß ein Mädchen auf einem Hocker neben der Kasse, daneben standen noch 2 weitere Mädels, vor der auf dem Hocker stand ein schmieriger Typ´, der eher auf einen südländischen Basar gepaßt hatte, der mit einer Piercingnadeln in der Hand rumfuchtelte und meinte "Erst ich machen deine Unterlippe, dann deine Bauchnabel und deine Augenbraue" und deutete nacheinander auf die 3 Mädchen!Man kann nur hoffen, er hat nicht bei allen dieselbe Nadel verwendet, ein Autoklav war weit und breit nicht zu sehen, auch andere Dinge, wie man sie aus Piercingstudios kennt, gab es nicht.Handschuhe trug der Mensch auch nicht.Vielleicht sollte man bei dem Laden mal das Gesundheitsamt vorbei schicken?Nur leider wird es kaum was nützen, Piercingstudios müssen ja lediglich die Auflagen für ein Friseurgeschäft erfüllen und friesieren ist ja auch mitten im Laden, ohne Handschuhe und Autoklav erlaubt...
Ich habe auch ein "Beratungsgespräch" für ein Bauchnabelpiercing mitbekommen, es ging schon los mit "Verträgst du SILBERschmuck?Nein?Na DANN nehmen wir halt Chirurgenstahl."(selbst das darf seit dem 20.01.2000 nicht mehr für den Ersteinsatz verwendet werden...), das nächste "am besten du nimmst einen Ring, den kannst besser drehen.." (also ich weiß nicht, ich bin im Piercingstudio immer gebeten worden, ein frisches Piercing bitte nicht zu drehen, da ich damit die Heilung nur störe) und zum Schluß musste das Mädchen noch im Voraus zahlen, da der Piercer grad nicht da war und sie hat sogar etwas mehr gezahlt für ihr Piercing als ich in einem wirklich professionellen Studio, haarsträubend...

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