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Also Max der I. war nicht der einzige "ausgeflippte". Ohrringe bei Männern waren vor 200 Jahren ziemlich verbreitet. Sowohl beim Hochadel als auch in tieferen Schichten. Von Fischern und Gesellen habe ich schon erzählt. Fischer trugen einen induviduellen Ohring zur Identifizierung im Unglücksfall und in den Zünften einen zur Zugehörigkeit. Auch bei vielen Trachten gab es einen Ohring. So sind die Beobachtungen im Appenzell eher ein Relikt von dem, was früher weit verbreitet war. Natürlich sahen die Ohrringe in verschiedenen Regionen unterschiedlich aus. Auf jeden Fall haben Ohrringe auch bei Männern in Mitteleuropa eine lange Tradition und sind keine neue Modeerscheinung. |