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Re: au weia

geschrieben von Catz am 08.11.2000 um 12:49:55 - als Antwort auf: Schaut mal hier rein ! von Fetischist
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>http://www.storch-schmuckhandel.de/handhabung.htm


Das ist doch echt nicht wahr, oder??Nasenlöcher mit der Pistole!!Das ist alles andere als "ohne weiteres" möglich, klar, durch geht es meist (obwohl ich schon von Fällen gehört habe, wo Leute mit der Pistole an der Nase ins Krankenhaus kamen), aber wenn wir danach gehen, wo man mit der Pistole überall durchkommt, könnte man auch Bauchnäbel, Brustwarzen, Unterlippen und den Intimbereich (an den meisten Stellen) damit piercen.Das Gewebe an der Nase ist zu hart für die Pistole, das Gewebe wird genau wie beim Ohrknorpel zerfetzt, es entsteht kein gerader Stichkanal, sondern viele kleine Gewebsfetzen, die sich im Stichkanal anlagern, und der perfekte Nährboden für Entzündungen sind.Zudem sind die "Gesundheitsstecker" (frag mich wer die so benannt hat, denn gesund sind sie in keiner Weise, sei quetschen aufgrund dees Verschlußes das eventuell anschwellende Gewebe und sind aus Chirurgenstahl, ein Material das für den Ersteinsatz bei Piercings aufgrund seines Nickelgehaltes nicht mehr angewendet werden darf, wer es doch macht, macht sich strafbar) sind für die Nase schlichtweg ungeeignet, der Nasenflügel schwillt nach dem Piercen an (vor allem wenn er so derart unprofessionell zerfetzt wurde), so das der Verschluß die Schwellung quetscht (aua...), manche Juweliere machen halt keinen Verschluß drauf, das aber hat zur Folge, dass der Stecker oft rausfällt, vor allem nachts, am nächsten Morgen geht dann das große Gefriemel los, den Stecker wieder reinzubekommen, wenn man es denn dannn überhaupt noch schafft...Dabei irritiert man kräftig den frischen Stichkanal, eine erneute Schwellung tritt auf..und wer ganz viel Pech hat, bei dem bildet sich wildes Fleisch, geht bei Ohrknorpeln übrigens noch eher usw. Ich war damals so blöd, habe meinen Nasenstecker aufgrund völliger Dummheit beim Juwelier machen lassen (hätte ich mich mal informiert anstatt auf die anderen zu hören "ach das geht mit ner Pistole") ich hatte keinen Verschluß drauf, bei jeder zweiten Bewegung ist der Stecker (ein klobiger Gesundheitsstecker..man, muss ich blöd ausgesehen haben..)rausgefallen, 3 Monate hat es geeitert, meine Nasenflügel war zwischenzeitlich aufs doppelte seiner normalen Größe angeschwollen, bis ich dann mal ins Piercingstudio gegangen bin, dort hat man mir einen Nasenstecker (Rückseite gebogen, stochert auch nicht ständig schmerzhaft gegen die Nasenscheidewand und fällt 100pro nicht raus) eingesetzt und mir mal ne gescheite Pflegeanleitung gegeben, nämlich mit Tyrosur die Entzündung bekämpfen und NICHT drehen, Schmuck kann nicht festwachsen, man reißt beim Drehen nur den Stichkanal auf, das ist als ob man bei einer Wunde immer wieder den Schorf abkratzt, das ist doch wohl nicht heilungsfördernd!
Auf Euren Bilder trägt derjenige, der da "pierct" keine Handschuhe, ne Art Seifenspender mit Desinfektionsmittel habt Ihr garantiert auch nicht, Ihr wißt schon, dass Ihr da alles andere als hygienisch vorgeht?Bei jedem Kunden kommt es zu einer Art Blutsprühebel, der den Kunden, Pistole und "Piercer" trifft und OHNE einmal die Pistole zu desinfizieren (Pistolen können aufgrund der verwendeten Materialen (Plastik!) nicht im Autoklav gereinigt weden, ausserdem welcher Juwelier hat alle Geräte, die zur Sterilisation notwenidig sind?) und OHNE das sich der Juwelier die Hände wäscht und zwischendurch noch massig anderes anfäßt, geht es auf zum nächsten Kunden...

Juweliere können bestimmt ganz toll Schmuck verkaufen, aber überlaßt das Piercen (vor allem das von Ohrknorpeln und Nasenflügeln)doch bitte Leuten, die sich damit auskennen.

Catz

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