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Re: Kapselbildung nach Helixpiercing (Keloid?)

geschrieben von Christine am 09.01.2015 um 18:05:11 - als Antwort auf: Kapselbildung nach Helixpiercing von Gast neu hier
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 Hallo!
Ich habe mir im vergangenen Sommer beide Ohren am Helix pircen lassen. Aber nicht an der Ohrfalte, wie es die meisten haben, sonder mitten drin. Sieht zwar nach einem Steiftier aus,hat aber nicht jeder.
Das rechte Ohrloch ist super abgeheilt,geblieben ist ein kleines feines Loch.
Am linken Ohr hat sich um das Loch eine Kapsel gebildet, mit leichter Beule nach vorn. Kennt das Problem jemand? Geht das noch weg? Es sind mehr als 8 Monate vergangen.

Über ein paar Antworten wäre ich euch sehr dankbar.


"Beule": Ist wohl ein sog. "Keloid", d.h., durch die Entzündung und nachfolgende Dauerschwellung entstandene Gewebe-"Geschwulst". Normalerweise harmlos, wenn's nicht ständig wehtut und wg. Dauerentzündung oder ständiger Reizung des Piercinglochs durch Bewegung oder unverträgliche Metalle weiterwächst, aber ggf. unschön. Entsteht gerne speziell an der durchstochenen Ohrmuschel und am Ohrmuschelrand.
Abhilfeversuch: Die Entzündung des Piercings möglichst frühzeitig durch entzündungshemmende bzw. schwellungshemmende-Mittel reduzieren, z.B. durch VOLTAREN und Artverwandte (gibts in der Apotheke, sollte jedoch nicht in frische Wunden gelangen), ggf. den Schmuck abnehmen, auch wenn dann das Löchleinrascch wiedr zuwächst und nach einigen Tagen wieder durchgepiekst werden muss. Mit der Folge einer erneuten Entzündung. Nachträglich kriegt man die Keloide nicht mehr so ohne Weiteres weg, außer operativ, was reichlich kostet und auch nicht unbedingt das Wahre ist. Manchmal verschwinden die bei guter Pflege mit intensiver Massage und Olivenöl von selbst, und / oder dienen der Stabilität des Piercings. Köperliches Wohlbefinden ist natürlich auch Grundvoraussetzung für sich gut entwickelnde Piercings.
Ggf. sollte man ein ständig problematisches Piercing "stilllegen" und es vielleicht zu einem günstigeren Zeitpunkt mal wieder durchpieksen.
Ansonsten kann eine "Kapsel" auch durch eingeschlossene Talg- oder Eiterpropfen entstehen. Muss dann mit einer Nadel aufgestochen und Inhalt entfernt werden. Weiter wie oben.

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