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Re: Aber nicht mit der Pfeifenreinigermethode

geschrieben von To am 14.01.2002 um 05:03:53 - als Antwort auf: Re: Aber nicht mit der "Pfeiffenreiniger-Methode" von Franzi
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Franzi,
Du hast Recht!
Habe das vor zehn Tagen festgestellt und wollte gleich berichten -
gehört sich so, finde ich. War aber zwei Wochen in der Hauptstadt
und hatte keinen Zugriff; direkt schade, richtig was los im Forum!

Ich hatte das Ohr (bzw. Löcher) nach dem Pfeifenreinigerangriff
zwei Monate in Ruhe gelassen, weil ich die "Zu-"Heilung nicht
stören wollte. Als ich nach Sylvester von hinten (da war eh immer
'Loch') mit einem Stecker reinging, kam vorne ein Talgpropf raus.
Ohrlöcher sind verdammt hartnäckig!

Neuer Versuch: Schälsalbe und Sägedraht.
Nun stöhnt nicht alle, schließlich spiele ich das Versuchskaninchen..
Ich denke, daß die Herangehensweise mit ASS prinzipiell richtig war,
nur daß die Konzentration in einer aufgelösten Aspirintablette nicht
ausreicht.
Ich habe mir in einer Apotheke also 'Eidechse' Fuß-Schälkur (gegen
Hühneraugen, Hornhaut und Schwielen..) zu 3 Euro 50 besorgt. Das
Zeug habe ich auf den Stift eines Steckers aufgetragen und ins Loch
eingeführt, Auftrag täglich erneuert, eine Woche lang, bis das Loch
'richtig wund' war. In die Augen sollte Salizylsäure nicht unbedingt
kommen, und Applikation via Stift ist auch nicht ideal - vielleicht
entwickelt ein Hersteller ja Stoffstifte zur Ohrlochentfernung..?

Vorhin bin ich dann mit ABRA Sägedraht No. 103 der Fa. Stichling
(Heimwerkerbedarf) durchgegangen, den ich vorher ausgekocht hatte.
Die Dinger sind 1,6mm stark und haben scharfe, umlaufende Flanken.
Beim Rausziehen hingen ein paar Hautfetzen dran.

Hoffentlich geistert jetzt keine Haut mehr im 'Schlauch' rum und
das blöde Loch wächst endlich zu! Groß geblutet hat es nicht, aber
etwas mulmig ist mir schon, hoffentlich gibt es keine Nekrose. Ein
prinzipielles Problem bei dieser Herangehensweise könnte sein, daß
die Löcher gedehnt werden und Wundränder nicht direkt einander
anliegen. Ließe sich mit einem Einzelheft Catgut (chir. Nahtmaterial)
lösen, aber das ist nun wirklich nichts mehr für Do-it-yourself!

Etwaige Nachahmer: bevor Ihr losrennt, um Schälsalbe und Sägedraht zu
besorgen wartet etwa zwei Monate; ich schreibe, ob es so geklappt hat.

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