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Re: Elektronischer Ohrschmuck
geschrieben von To am 27.01.2002 um 22:08:40 - als Antwort auf:
Elektronischer Ohrschmuck von Franzi
Also, ich muß jetzt auch mal meinen Senf dazugeben und den Faden
weiterspinnen. Beim Anblick halbkugeliger roter Leuchtdioden hab
ich nämlich auch schon überlegt, wie sie als Ohrschmuck kämen..
Elektronische Bauteile haben aber mindestens *zwei* Anschlüsse,
als Anfang der Achtziger bunt gegurtete Widerstände gerade "hip"
waren, haben die Leute halt Ohrhänger u.a. daraus gebastelt.
Leuchtdioden haben meist ein "Rastermaß" von 1/10 Zoll [2,54mm]
zwischen beiden Pins - mit nur einem Anschluß leuchtet da nix..
Außerdem ist das verwendete Neusilber nicht garantiert nickel-/
zinn-/sonstwas-frei; lange würde ich sowas nie im Ohr tragen.
Man _könnte_ natürlich die sonst eckigen Drähte rundschleifen,
galvanisch versilbern oder vergolden und von hinten mit einem
speziell konstruierten, elektrisch getrennten und mit Mini-
Knopfzelle versehenen zweipoligen Clip am Ohr festhalten. So
könnte die LED leuchten, bis die Batterie leer ist [ROTFL].
SeglerInnen trügen dann links rot, rechts grün (als Positions-
leuchten). Geltungsbedürftige tragen auf Partys Riesenteile von
20mm Durchmesser oder Blink-LEDs (bis andere, genervte Gäste sie
rausschmeißen). Das Lieferprogramm eines Elektronikversenders
(wohl mit Photos) steht übrigens auf www.reichelt.de. Da gibt
es auch Typen mit Farbänderung bei Polaritätswechsel - mit ein
wenig Elektronik ließe sich z.B. ein "Stimmungsbarometer" bauen..
(Medizinische) Hauptschwierigkeit dürfte der enge Pinabstand
sein, oder hat von den Mehrfachgelöcherten hier zwei parallele
Kanäle mit nur 2,5mm Abstand? Bis dahin wird man auf Aussprüche
wie "mein Ohrstecker hat einen Kurzschluß" wohl warten müssen..
Franzi, hast Du irgendwo ein Schwein mit Ringen _gesehen_? Ich
kenne zwar Ohrmarken und, speziell bei Ferkeln Kerbcodes [1-100],
aber daß sie breingt werden, ist mir neu. Wäre etwas riskant, weil
Schweine zu Kannibalismus neigen (haps - Ohr ab).
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