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Re: Interesse an Ohrring

geschrieben von kakadu am 15.04.2009 um 14:35:23 - als Antwort auf: Interesse an Ohrring von Lochinteressent^^
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  2. Es bleibt ja ein Loch zurück. Kann dies für den Beruflichen Werdegang von Nachteil sein? Kann man im schlimmsten Falle das Loch wieder rückgängig machen?


Auch wenn es niemand zugeben würde, es könnte durchaus kleinere Nachteile geben, besonders wenn man leitende Positionen anstrebt. Ein Bekannter wurde mal bei einem Vorstellungsgespräch bei einer renomierten Unternehmensberatung mal auf sein damals schon 5 Jahre nicht mehr genutztes Ohrloch angesprochen. Auch bei Geschäften im muslimischen Kulturkreis könnte es eventuell schwierig werden, weil der Koran Männern das Tragen jeglichen Schmucks verbietet. Die zu erwartenden Nachteile dürften eher kleinerer Natur sein, so etwa wenn zwischen zwei Bewerbern gewählt werden muss oder wenn nur einer befördert werden kann. Dann könnte das Ohrloch das letzte Entscheidungskriterium werden, wenn es keine anderen Gründe für eine Auswahl gibt. Los werden kann man das Orloch durch eine Operation, die allerdings relativ teuer ist und auch schmerzhaft ist.


 4. Können sich Ohrring(e) im Umfeld von Hochspannungsleistungen "aufladen" bzw ionisieren und Sachen an den Körper abgeben? Ich frage deshalb, weil über meiner Dachwohnung mehrere soclehr Leitungen sind.


Aufladen wird sich der Ohrring schon, von Problemen habe ich aber noch nie gehört. Ein Zungenpiercing macht jedenfalls viele grössere elektrische Probleme und dadurch auch Kopfweh verursachen.


 5. Rein aus Interesse würde mich interessieren, ob es regionale Unterschiede in der "Ohrlochverteilung" gibt, dass z.B. Norddeutsche häufiger Ohrringe haben als Süddeutsche oder so...


Also mir ist aufgefallen, dass die Schweizer besonders viele Ohrringe tragen und die Österreicher besonders wenige. Dies liegt daran, dass die Schweiz nie unter nationalsozialistischer Herrschaft war, während in Österreich bis in die 1990er Jahre nur Ärzte Ohrlöcher stechen durften.

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