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Ohrloch-Instrumente in der Geschichte - Wo bleibt die Lochzange? TEIL 1
geschrieben von Manuela am 02.05.2006 um 16:07:08
Liebe Leute,
mir scheint, dass Beiträge zum Thema Ohrlochstech-Methoden in letzter Zeit stark abgenommen haben, vielleicht weil es als erschöpft gilt. Mich fasziniert allerdings die Geschichte des Ohrlochstechens nach wie vor, und ich finde, dass noch viel zu erforschen wäre. Ich hoffe, dass mein Beitrag eine Diskussion unter Mitintressierten anregen wird.
Wenn man das Archiv nach Infos zu früheren Stechmethoden durchstöbert, kann man vielleicht folgende Stationen in der europäischen Geschichte des Ohrlochstechens festhalten: a.) Antike: Methode mir unbekannt (Ahle?) b.) Im Mittelalter soll es Zangen gegeben haben, mittels derer man das Ohr fixieren und gleichzeitig durch starken Druck unempfindlicher machen konnte. Die Nadel oder was auch immer zum Stechen benutzt wurde, kam durch ein Loch in dem Teil der Zange, die das Ohr festhielt (ähnlich wohl der heute von Piercern benutzten Zangen). c.) Im 19. Jht. Berichte von unempfindlich machenden Mittelchen, Goldnadeln, die über einer Kerze heiss gemacht wurden, Kartoffeln oder Korken für hinters Ohr und Terminen beim Friseur, der die Operation in der Regel durchführte.
Ende Teil 1
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