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Re: Ohrlochzwang in Bayern und BaWü
geschrieben von Dauergast am 05.02.2011 um 01:08:16 - als Antwort auf:
Re: Ohrlochzwang in Bayern und BaWü von Kalixt
| | | | Hallöchen,
Ich habe schon von mehreren Leuten gehört, daß vor allem in Bayern, aber auch im östlichen Baden-Württemberg Frauen in ihrer Kindheit gezwungen wurden, sich Ohrlöcher stechen zu lassen. [...]
Diese Frauen sind alle zwischen 25 und 30 Jahre alt und es dürfte sich zumindest früher bei einigen Landstrichen so zugetragen haben. |
Die Ohren meiner Freundin (ländliches Oberbayern) wurden erst mit 14 Jahren durchstochen. Sie ist aber auch ein wenig jünger als die genennte Altersgruppe.
| | Fall 2: Eine andere Frau aus der nähe des Schiem-Sees (schreibt man das so?) |
Man schreibt's nicht so und man sagt's auch nicht so. Schreibung und Aussprache des Anlautes wie in Chemie, China und Chirurgie: [keˈmi:] [ˈkiːna] [kirʊrˈɡiː] [ˈkiːmzeː] |
Ist zwar OT, aber trotzdem: Die genannte Aussprache der o.g. Worte ist nur im Süden der Republik üblich, nördlich des Weisswurst-Äquators ist es CHemie, CHina und CHirurgie mit einem CH wie in ICH. Und im Westen wohl tendentiell SCHemie, SCHina und SCHirurgie, von daher muss man wohl nicht zwangsläufig wissen, wie man den Chiemsee ausspricht. Wer weiss denn schon, dass man das V in Jever wie ein F ausspricht und nicht wie ein W? ;-)
Aber genug mit diesem sprachlichen Exkurs, zurück zum Thema...
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