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Re: ERSTES OHRLOCH
geschrieben von solala am 27.08.2001 um 00:42:33 - als Antwort auf:
Re: ERSTES OHRLOCH von Nilz
>>Als ich den letzten Beitrag (s.u.!) hier schrieb,war es ja nur wenige Std >hier mit dem "schießen",
>Super. Ein geschossenes Ohrloch. Lass dich mal bald auf Hepatitis checken.
>
>Nilz
merkst du eigentlich, wie sehr du die menschen mit deinen ausführungen hier langweilst? ich denke, daß es reicht und dich jeder versteht, wenn du deine meinung einmal schreibst und meinetwegen auch etwas genauer, damit es jeder versteht. was er dann mit deiner meinung macht, bleibt wohl jedem selbst überlassen. man kann sie akzeptieren, man kann es sein lassen und man kann sie ignorieren oder was weiß ich. wenn es aber letztlich wie bei dir nur noch darum geht, recht zu haben und auch alle anderen menschen von deiner meinung zu überzeugen, dann finde ich das sehr intolerant und überheblich, da du damit den anderen ja unterstellst, wenn auch nicht direkt, daß sie blöd sind.
was ich mir jetzt vorstellen könnte, wäre auch, wenn man denn dran glaubt, daß einfach die angst vor infektionen ein "nährboden" für infektionen bildet. soll heißen, daß ein übertriebenes bedürfnis nach hygiene, dem körper oder das immunsystem dazu veranlaßt, weniger in "selbstarbeit" an einem stabilen immunsystem zu arbeiten, weil man in ja in einem sterillen umfeld lebt. wozu auch, wenn es keine veranlassung dazu gibt. man denke da ja nur an impfungen, wo gezielt krankheitserreger gespritzt werden, damit das immunsystem antistoffe bilden kann. so... wenn da also nun jemand ist, der wie du sehr angst vor infektionen hat, liegt die wahrscheinlichkeit, daß du auch sonst sehr um deine körperliche gesundheit bemüht bist, sehr nahe. also wird meinetwegen jeden tag das bad mit sagrotan oder was auch immer desinfiziert (weiß nicht ob du das tust und will dir das damit auch nicht unterstellen, sondern einfach nur eine möglichkeit aufzeigen). ich mein, daß ist dann etwa so, wie mit den selbsterfüllenden prophezeiungen.
naja, wie auch immer. ich hoffe, du hast verstanden worum es mir geht. einerseits finde ich deine kritik an der besagten seite durchaus berechtigt, aber andererseits finde ich das was du hier veranstaltet hast, ziemlich überzogen. eine gesundheitsgefährdung ist nicht von der hand zu weisen, aber in wie weit man sich auf eine bewußte zugefügte wunde am körper und deren gefahren gedanken macht, ist das problem jedes einzelnen und du wirst garantiert nicht mal durch deine fachbegriffe, die übrigens wie aus dem lehrbuch abgelesen wirken, einen menschen dazu bewegen, etwas an seiner einstellung zu seinem körper zu ändern, wenn der das problem nicht sieht oder es für ihn einfach nicht existent ist.
sicherlich abgegriffen ist das argument, daß es schon seit ewiger zeit und auch unter den unsterillsten gegebenheiten gemacht wurde, aber ich denke, daß dazu meine idee von oben ganz gut paßt: wenn man sich einer gefahr nicht bewußt ist, ist in meinen augen auch die gefahr einer erkrankung geringer. mag blauäugig klingen, aber das ist nunmal meine meinung, wobei das nicht heißen soll, daß das immer zutrifft.
aber jeder wie er meint. du gehst zum piercer und bist glücklich und ein anderer geht zum juwelier und ist auch glücklich(oder nach deiner meinung halt bald tot oder auch nicht glücklich).
auf jeden fall denke ich, daß die letzte instanz für eine entscheidung immer noch derjenige ist, der sie fällen muß und nicht einer, der es besser weiß. man muß halt erst fehler machen, damit man sieht, was geht und was nicht.
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